Meldungen in der Gemeinde

So ist Kirche hier in der Gemeinde. Das macht sie. Dazu ist sie in unserer Welt nützlich und notwendig. Das sind die Menschen, die sich hier engagieren. Das sind ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele. Und immer wieder wird deutlich: In dieser Kirche ist Platz, um selbst dabei zu sein, mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Rund 100 Ehrenamtliche beim Besuchsdiensttag

Es ist ein Bereich in den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Rotenburg, der beständig wächst – der Besuchsdienst. Engagierte Ehrenamtliche besuchen Menschen zu hohen Geburtstagen, Kranke, Neuzugezogene, Einsame oder ans Haus Gebundene. Wie groß das Engagement und das Interesse der Ehrenamtlichen ist, zeigt die große Beteiligung am Besuchsdiensttag, zu dem der Kirchenkreis Rotenburg in das Gemeindehaus der Stadtkirche geladen hatte.

Rund 100 Ehrenamtliche aus der Besuchsdienstarbeit waren gekommen, um sich für einen Tag mit dem Thema „Trost und Hoffnung – Begegnung, die stärkt und belebt“ zu beschäftigen. „Wir freuen uns sehr, dass auch Gäste aus den benachbarten Kirchenkreisen Verden und Bremervörde-Zeven zu uns gekommen sind. Das zeigt, dass unsere Zusammenarbeit inzwischen immer enger wird“, sagt Diakonin Jutta Koopmann. Sie ist im Kirchenkreis Rotenburg Beauftragte für die Besuchsdienstarbeit und hat die Veranstaltung federführend vorbereitet.

Auch Superintendentin Susanne Briese freut sich über das große Interesse an dieser Veranstaltung. Sie hatte in einer Andacht, die der Tagung vorausging, Marianne Elter aus Fintel neu in das Besuchsdienstamt eingeführt. Briese weiß, wie wichtig diese Arbeit für die Gemeinden ist. „Besuche bei den Menschen und Kontakte zu den Menschen gehören zum Wesen der christlichen Kirche“, sagt die Superintendentin.

Dass diese Begegnungen nicht immer einfach sind und Kenntnisse etwa in Gesprächsführung und Seelsorge bedürfen, zeigt die Tagung einmal mehr. Während in einem Impulsreferat Pastorin Christiane Plöhn vom Zentrum für Seelsorge aus Hannover über die Vieldeutigkeit des Begriffes „Trost“ in der Bibel referierte, beschäftigten sich die Teilnehmenden in sechs Workshops intensiv mit einzelnen Aspekten des Themas wie beispielsweise „Wie spende ich Trost?“, „Was gibt mir Halt im Leben?“, „Wie lasse ich meinen Segen da?“. Dabei berichteten die Teilnehmenden auch sehr ausführlich über eigene Erfahrungen und Erlebnisse in der Besuchsdienstarbeit. „Dieser Austausch ist ein ganz wichtiges Element bei diesen Treffen“, sagt Koopmann. Und der war während dieser Veranstaltung Dank der großen Beteiligung sehr vielseitig über Gemeindegrenzen und sogar Kirchenkreisgrenzen hinaus möglich.

 

 

DATUM

24. März 2016

AUTOR

Anette Meyer
BILDER (1)
Pastorin Christiane Plön vom Zentrum für Seelsorge aus Hannover referierte in einem vollen Saal
Pastorin Christiane Plön vom Zentrum für Seelsorge aus Hannover referierte in einem vollen Saal
Pastorin Christiane Plön vom Zentrum für Seelsorge aus Hannover referierte in einem vollen Saal